Ulf
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RE: Der deutschen Sprache (nicht) mächtig ...
(12.02.2011, 19:26)killermoehre schrieb: Also ich habe die neue deutsche Rechtschreibung verinnerlicht und finde sie logisch…
Ich habe die alte und neue Rechtschreibung verinnerlicht und finde sie beide unlogisch und teilweise widersprüchlich.
(13.02.2011, 12:43)Bernhard schrieb: ...ich kann mich z. B. nicht dazu durchringen, Du und Ihr klein zu schreiben 
Ich kenne das auch, dass man bei einer direkten Anrede Du und Sie groß schreibt. Aber es gibt ja auch, wo du und sie nicht groß geschrieben werden, wenn du und sie keine direkte Anrede ist.
(13.02.2011, 14:40)StefanD schrieb: Man könnte ja jetzt mal drüber diskutieren, inwieweit SMS, Computer und Hiphop eine Sprache bzw. deren Gebrauch verkümmern lassen 
Dazu kann ich was schreiben. Ich habe inzwischen verlernt, seit ich mit dem PC arbeite, mit der Hand zu schreiben und bekomme nicht mal mehr eine richtige Unterschrift zustande. Ich habe das Handschreiben verlernt, im Bezug mit dem Gebrauch von SMS und PC.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.02.2011, 12:30 von Ulf.)
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| 17.02.2011, 12:16 |
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Bernhard
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Nebengespräch aus "Der deutschen Sprache (nicht) mächtig ..."
(17.02.2011, 12:16)Ulf schrieb: (13.02.2011, 12:43)Bernhard schrieb: ...ich kann mich z. B. nicht dazu durchringen, Du und Ihr klein zu schreiben 
Ich kenne das auch, dass man bei einer direkten Anrede Du und Sie groß schreibt. Aber es gibt ja auch, wo du und sie nicht groß geschrieben werden, wenn du und sie keine direkte Anrede ist.  Tja, und nun wird es immer klein geschrieben .......
"Das Böse triumphiert alleine dadurch, daß gute Menschen nichts unternehmen!" Edward Burke, 1729-1797
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| 17.02.2011, 14:19 |
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Ulf
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RE: Der deutschen Sprache (nicht) mächtig ...
(17.02.2011, 14:44)Addi schrieb: Nur zur Info:
Sie und Ihr werden, sofern als Höflichkeitsform verwendet, immer noch gross geschrieben! (Nicht, dass ihr bei eurem nächsten Brief einen unhöflichen Eindruck macht, wenn ihr Sie klein schreibt. )
Wie ich schon oben schrieb, schreibe ich eine direkte Anrede immer groß, auch das Du, wenn Du verstehst?  Eine direkte Anrede klein zu schreiben sieht auch unschön aus. So geht mir das zumindest. Die aktuelle Regel auch direkte Anreden klein zu schreiben verstehe ich nicht und wüsste auch nicht, warum das so sein soll.
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| 17.02.2011, 14:58 |
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Bernhard
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RE: Der deutschen Sprache (nicht) mächtig ...
direkt von der Duden-Seite:
Code: Die Anredepronomen du und ihr und die dazugehörigen Possessivpronomen dein und euer werden kleingeschrieben, können in Briefen aber auch großgeschrieben werden: Vielen Dank für deinen/Deinen Brief …; du/Du kannst dir/Dir sicher denken …
Die Höflichkeitsanrede Sie und das entsprechende Possessivpronomen Ihr werden hingegen immer großgeschrieben.
...mit dem Sie hatte ich mich falsch ausgedrückt ... aber auch das Du schreib ich echt lieber groß, finde ich höflicher
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| 17.02.2011, 15:31 |
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Ulf
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RE: Der deutschen Sprache (nicht) mächtig ...
Also dein, euer, dir und deinen hatte ich noch nie groß geschrieben und werde es auch nie, außer am Satzanfang, was sich von selbst versteht.
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| 17.02.2011, 15:55 |
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Ulf
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RE: Der deutschen Sprache (nicht) mächtig ...
Ich habe leider beide Rechtschreibungen lernen müssen, habe somit beide Rechtschreibungen im Kopf und vermische beide Rechtschreibungen leicht. Aber auch mit der neuen Rechtschreibung haben wir gelernt, wie man nach der alten Rechtschreibung Anreden direkt und indirekt schreibt. Das war 2004.
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| 17.02.2011, 19:22 |
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Eddi
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RE: Der deutschen Sprache (nicht) mächtig ...
Ist viel gutes dabei, dafür muß man den Menschen echt mal loben.
Der Unterschied zwischen "Computer" <-> "Rechner" und "Laptop" <-> "Klapprechner" ist ganz offensichtlich, daß "Rechner" durchaus ein etabliertes Wort ist, während "Klapprechner" eine künstliche Konstruktion ist, deswegen ergibt letzteres wenig Sinn.
Auch interessant in dem Zusammenhang: http://neusprech.org/ (nicht nur über Anglizismen)
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.03.2011, 17:34 von Eddi.)
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| 18.03.2011, 17:28 |
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StefanD
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RE: Der deutschen Sprache (nicht) mächtig ...
Eddi schrieb:Ist viel gutes dabei, dafür muß man den Menschen echt mal loben. Man könnte jetzt die ketzerische Frage stellen, ob er sonst nichts zu tun hat. Eddi schrieb:"Klapprechner" Wie wär's mit "mobiler Rechner"?
Hochachtungsvoll
StefanD
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| 18.03.2011, 17:49 |
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Gleisdreieck
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RE: Der deutschen Sprache (nicht) mächtig ...
(18.03.2011, 17:28)Eddi schrieb: Ist viel gutes dabei, dafür muß man den Menschen echt mal loben.
Der Unterschied zwischen "Computer" <-> "Rechner" und "Laptop" <-> "Klapprechner" ist ganz offensichtlich, daß "Rechner" durchaus ein etabliertes Wort ist, während "Klapprechner" eine künstliche Konstruktion ist, deswegen ergibt letzteres wenig Sinn.
Auch interessant in dem Zusammenhang: http://neusprech.org/ (nicht nur über Anglizismen)
Aber "Laptop" ist ganz selbstverständlich ein völlig "natürliches" Wort, und ergibt auf der Stelle Sinn, oder?
Solche seltsamen Bedenken kommen bei Anglizismen nie, sondern nur bei deutschen Entsprechungen.
Happy training!
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 10.04.2011, 11:35 von Gleisdreieck.)
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| 18.03.2011, 19:02 |
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Eddi
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RE: Der deutschen Sprache (nicht) mächtig ...
Es geht eigentlich gar nicht darum, wie das Wort entstanden ist, sondern ob es auf "natürliche" Weise beim lesen/hören verstanden wird, und sofort die entsprechenden Assoziationen auslöst. Das ist sowohl bei "Rechner" als auch bei "Computer" der Fall, bei "Laptop" auch, aber bei "Klapprechner" ganz bestimmt nicht. Es geht beim Ersetzen von Anglizismen durch deutsche Entsprechungen nicht darum, auf Teufel komm raus ein deutsches Wort durchzudrücken, sondern nur an den Stellen, wo bereits eine hinreichend verbreitete deutsche Variante existiert, diese auch konsequent zu nutzen.
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| 18.03.2011, 20:28 |
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mb
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RE: Der deutschen Sprache (nicht) mächtig ...
Eddi schrieb:[...] Es geht beim Ersetzen von Anglizismen durch deutsche Entsprechungen nicht darum, auf Teufel komm raus ein deutsches Wort durchzudrücken, sondern nur an den Stellen, wo bereits eine hinreichend verbreitete deutsche Variante existiert, diese auch konsequent zu nutzen.
Verstehe ich nicht warum das nicht gehen sollte? Im Isländischen zB wimmelt es von Neologismen:
Sími, tölva, tölrupóstur, myndavél, kvikmyndahús, tónleikar, bjúgaldin, ..., nýyrði (hehe).
Es gibt dort nur ganz wenige neue Lehnworte. (So weit muss man es natürlich nicht treiben, aber wenn man erst einmal damit begonnen hat ...)
Gruß
Michael
Zitat:EU-Wirtschaft- und Währungskommissar Joaquin Almunia hat alle Besorgnisse über den Schuldnerstatus Griechenlands als unbegründet zurückgewiesen.
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| 18.03.2011, 21:38 |
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Auge
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RE: Der deutschen Sprache (nicht) mächtig ...
Hallo
(18.03.2011, 22:37)Eddi schrieb: Es hat auch schon seit langem "Anglizismen" gegeben
Zum Beispiel gibt es da den Keks.
Was den Laptop betrifft, ist mir in den Neuzigern immer wieder der Schlepptop begegnet. Einerseits hat man den immer mit sich herumgeschleppt -- ja, dazu dienten die Dinger auch mal --, andererseits waren die damals um einiges schwerer als sie es heute im Durchschnitt sind.
Tschö, Auge
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| 19.03.2011, 00:56 |
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Gleisdreieck
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RE: Der deutschen Sprache (nicht) mächtig ...
(18.03.2011, 20:28)Eddi schrieb: Es geht eigentlich gar nicht darum, wie das Wort entstanden ist, sondern ob es auf "natürliche" Weise beim lesen/hören verstanden wird, und sofort die entsprechenden Assoziationen auslöst. Das ist sowohl bei "Rechner" als auch bei "Computer" der Fall, bei "Laptop" auch, aber bei "Klapprechner" ganz bestimmt nicht. Es geht beim Ersetzen von Anglizismen durch deutsche Entsprechungen nicht darum, auf Teufel komm raus ein deutsches Wort durchzudrücken, sondern nur an den Stellen, wo bereits eine hinreichend verbreitete deutsche Variante existiert, diese auch konsequent zu nutzen.
Tut mir leid, aber diese angebliche Selbstverständlichkeit des Laptop bildest Du Dir ein, weil Du das Wort seit langem in der Verwendung kennst. Ich behaupte dagegen, daß Klapprechner wesentlich leichter ohne Erklärung verstanden wird als Laptop.
Es ist auch möglich für neue Sachverhalte oder Gegenstände ein neues deutsches Wort zu bilden oder ein vorhandenes mit einer neuen Bedeutung zu versehen. Die Anglizismenfreunde tun aber so, als wenn das nur mit englischen Wörtern möglich wäre.
Happy training!
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| 19.03.2011, 11:23 |
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