Bernhard
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RE: Die Bahn(nen) und die Entschädigung bei höherer Gewalt
Interessant wäre auch die Frage, wer zahlen muss wenn es an der Strecke gelegen hat!
Die "Bahn" mietet ja von der DB-Netz die Gleise. Und zwar so dass sie darauf fahren kann.
Wenn die gemieteten Gleise nicht zur Verfügung stehen, müsste dann nicht die DB-Netz haften?
"Das Böse triumphiert alleine dadurch, daß gute Menschen nichts unternehmen!" Edward Burke, 1729-1797
"Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont!" Konrad Adenauer, 1876-1967
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| 19.11.2013, 08:41 |
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StefanD
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RE: Die Bahn(nen) und die Entschädigung bei höherer Gewalt
Hauptsache die Bilanz der Holding stimmt
Hochachtungsvoll
StefanD
Anglizismen sind out
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| 20.11.2013, 11:40 |
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RK
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RE: Die Bahn(nen) und die Entschädigung bei höherer Gewalt
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| 21.11.2013, 21:23 |
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Erdzengel
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RE: Die Bahn(nen) und die Entschädigung bei höherer Gewalt
Hm der Beitrag ist schon was älter aber trotzdem so im Nachgang eine interessante Geschichte.
Was ich davon gehalten habe oder noch halte ist rein negativ. Da wirds mal Windig, ein Baum kippt um und die Bahn ist es Schuld. Mein Frage Warum? Warum ist nicht bspw. das Forstamt Schuld? Oder warum ist nicht Häckelmann Schuld, weil der den Wind auf RTL voraus gesagt hat?
Ich finde das man da schon übertreiben kann...
Überhaupt hatte der typische Bahnkunde schon genug Rechte gehabt aber mittlerweile wird echt der Rahmen gesprengt. Das Problem ist, das der Kunde nichtmal glücklich ist das er so etwas bekommt. Nein er ist noch sauer weils nur so wenig ist. Der Kunde von heute ist nicht dankbar sondern fordernd. Noch schlimmer, er versucht die Bahn sogar damit auszunutzen und beschwert sich am Ende noch, warum es nicht noch einfacher ging. Verkehrte Welt?
Das trägt dazu bei, das viele Mitarbeiter im Kundenkontakt der DB alles andere als immer freundliche daher kommen. Auch sehen sie schonmal genervt aus oder geben eine scheinbar patzige oder besserwisserische Antwort von sich (das Verhalten). Kann ich gut verstehen wenn man bedenkt, mit welchen Einstellungen die Kunden an die Mitarbeiter herantreten. Muss man sich alles gefallen lassen?
Problematik: Immer ist die Bahn Schuld. Egal obs der Baum, das unfreundliche Wesen des Mitarbeiters oder aber die Freisprengung der nächsten Diamant-Miene in Timbuktu ist steht fest, das die Bahn daran Schuld hat. Und die muss es einfach dulden.
Das schlimmste an allem: Ist der Kunde selbst Schuld, kann er "noch" keine Ansprüche gelten machen, darf sich dann aber natürlich über den schlechten Service der Deutschen Bahn beschweren der Vorherrscht.
Achja, wie lustig hier die Wahrheit sogar klingt wenn ich mir das durchlese, fast unglaubwürdig und doch wahr.
Wir könnten einen entsprechenden Thread öffnen, wo wir unseren Gedanken freien lauf lassen können =). eine Art reale Witze-Ecke =)
LG
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| 06.09.2014, 18:32 |
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Gleisdreieck
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RE: Die Bahn(nen) und die Entschädigung bei höherer Gewalt
Wenigstens erführt man auf der Autobahn warum es nicht weitergeht.
Bei der Bahn gibt es maximal einen Hinweis "Zug fällt aus!".
Aber nicht warum und wieso und schon gar nicht, wie es weitergeht.
Happy training!
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| 07.09.2014, 19:41 |
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Bernhard
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RE: Die Bahn(nen) und die Entschädigung bei höherer Gewalt
(07.09.2014, 19:41)Gleisdreieck schrieb: Wenigstens erführt man auf der Autobahn warum es nicht weitergeht.
Bei der Bahn gibt es maximal einen Hinweis "Zug fällt aus!".
Aber nicht warum und wieso und schon gar nicht, wie es weitergeht.
 Wie erfährst du das denn?
Du stehst hinten am Stauende, vor dir bis zum Horizont Stau! Im Radio kommt mal wieder nichts!
Wenn dann nicht zufällig ein netter Mitmensch bei Google oder blitzer.de meldet, es sein ein Unfall 80 km vor dir .... on es daran liegt?
bei der Bahn gibt es durchaus auch vernünftige Hinweise .... nur die Suizide verschleiern sie grundsätzlich um Nachahmer nicht zu "ermutigen" .... (Inoffizielle Stellen sprechen von 400 Suiziden pro Jahr!).
Kollege saß letzte Woche wieder 2 Stunden im Zug weil Kabel geklaut wurden .... kann die Bahn auch nicht viel für!
"Das Böse triumphiert alleine dadurch, daß gute Menschen nichts unternehmen!" Edward Burke, 1729-1797
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| 08.09.2014, 11:50 |
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menenor
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RE: Die Bahn(nen) und die Entschädigung bei höherer Gewalt
Es sind 800 Unfälle mit Personenschaden bei der Bahn, die größte Anzahl sind Suizide. Nach Robert Enke waren es weit über 1000 pro Jahr.
Und ja, die Bahn tut sich schwer, den Leuten was mitzuteilen, aber ich persönlich hab in letzter Zeit im Falle einer Störung positive Erfahrungen gemacht, was Informationsmanagement oder Ausweichmöglichkeiten angeht.
Gruß aus Nürnberg
Der Rangierbahnhof - Ein dunkler Ort, an dem ein endloser Strom von Stahl vom Berg ins Tal rollt, 24 Stunden, 7 Tage. Endlos, unaufhaltsam Wagen für Wagen.
Tag und Nacht spielen keine Rolle, nur der Takt der Uhr. Mensch und Lokomotiven arbeiten nach ihrem Rhythmus und halten den Strom am Leben.
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| 08.09.2014, 12:26 |
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Yoshi
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RE: Die Bahn(nen) und die Entschädigung bei höherer Gewalt
Zitat:Und ja, die Bahn tut sich schwer, den Leuten was mitzuteilen, aber ich persönlich hab in letzter Zeit im Falle einer Störung positive Erfahrungen gemacht, was Informationsmanagement oder Ausweichmöglichkeiten angeht.
Dann warst du neulich aber nicht in Hof
Was war? Person von Zug erfasst (kein Suizid)
Situation in Hof:
Meldung nach außen: "Notarzteinsatz am Gleis"
Betreuung durch Bahn: 2 Mitarbeiter: 1 Frau im Reisebüro (nicht informiert und mit Beratungsgespräch zum Bayernticket beschäftigt), 1 weitere Mitarbeiterin (zuständig für SEV, Ansagen im bahnhof, Kommunikation zum Notfallmanagement DB, etc...)
Betroffene Fahrgäste: ca. 250 in Hof
SEV: 5-10 Taxen für 3 Bahnstrecken
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| 08.09.2014, 13:40 |
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