Enthalten ist die Erweiterung für Recycling (Wertstoffe und Metallschrott).
Und weil ich in akute Produktionsprobleme gelaufen bin habe ich die Minen, Ölfelder, Farmen und Wälder (also alle primären Industrien) überarbeitet. Die können jetzt mehr als 255 Einheiten pro Produktionszyklus produzieren, womit monatliche Produktionen im fünfstelligen Bereich kein Problem mehr darstellen - bis zu dem Punkt, wo man mit dem Transport nicht mehr hinterher kommt - aber dann regelt sich die Produktion auch passend runter.
Mit so hohen Produktionsmengen schließen wiederum die Minen aus Mangel an Rohstoffen viel schneller als gedacht, so dass ich da die Ressourcenmenge erhöht und konfigurierbar gemacht habe.
Wenn man "realistische" Wirtschaft eingestellt hat, skaliert die Produktion von Eisen- und Kupfererzminen nun so, dass gegen 1970 alles verbraucht ist, für Kohlebergwerke ist 2018 das Endjahr.
Ich hab grad einen Bugfix-Release rausgehauen, ein längeres Testspiel zu machen hat sich schon gelohnt. Das nächste größere Update mit neuer Extension kommt sicher auch noch vor Monatsende, da muss ich noch die Doku aktualisieren.
Danke dafür. So langsam wird es echt unübersichtlich.
(03.01.2026 23:10)Uwe schrieb: Wenn man "realistische" Wirtschaft eingestellt hat, skaliert die Produktion von Eisen- und Kupfererzminen nun so, dass gegen 1970 alles verbraucht ist, für Kohlebergwerke ist 2018 das Endjahr.
Ich bin ja wieder einmal zeitlich nicht bis dorthin vorgestoßen, deshalb ist die folgende Frage eher akademischer Natur. Werden nach diesen "Grenzjahren" noch neue Minen gebaut oder gibt es sie danach einfach nicht mehr? Ein Endjahr für Kohle kann ich mir ja noch vorstellen, aber auch die moderne "realistische" Wirtschaft läuft nicht ohne Eisen und Kupfer.
Bud Spencer hat einmal gefragt: "Wat is mit 'de Kohlen?"
Neue Kohlebergwerke und Erzgruben werden nach ~1950 nicht mehr gebaut und können vom Spieler auch nicht platziert werden (im Gegensatz zu Salzbergwerken, Sandgruben usw). Wenn die Bergwerke dann irgendwann erschöpft sind, muss man seine Rohstoffe halt importieren. Der Hafen ist genau die richtige Industrie dafür, und da gibt es auch kein Verfallsdatum, sondern quasi unbegrenztes Produktionsvolumen - es wird einem also nicht die Kohle und das Eisenerz ausgehen, man muss nur schauen, dass man die Mengen vom Hafen abtransportiert kriegt.
Das entspricht ja auch mehr oder weniger der Realität, Deutschland hat schon seit quasi immer Erze importiert. Und Kohle im Ruhrgebiet fördern war halt irgendwann gegenüber ausländischen Billigkohlen auch nicht mehr rentabel.
Damit werden Industrien zum Thema Automobilbau hinzugefügt, und natürlich auch die zugehörigen Frachten. Wer schon mal AXIS Steeltown gespielt hat sollte gewisse Parallelen sehen können.
Nun fehlt nur noch eine Erweiterung und das Set wäre soweit "fertig" - es fehlt noch jede Menge Balancing, aber grobe Änderungen sollte es dann zunächst mal keine mehr geben.
(20.01.2026 16:46)Uwe schrieb: .... muss man seine Rohstoffe halt importieren. Der Hafen ist genau die richtige Industrie dafür, und da gibt es auch kein Verfallsdatum, sondern quasi unbegrenztes Produktionsvolumen - es wird einem also nicht die Kohle und das Eisenerz ausgehen, man muss nur schauen, dass man die Mengen vom Hafen abtransportiert kriegt....
Finde ich eine sehr gute Idee!
"Das Böse triumphiert alleine dadurch, daß gute Menschen nichts unternehmen!" Edward Burke, 1729-1797
"Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont!" Konrad Adenauer, 1876-1967
(20.01.2026 16:46)Uwe schrieb: Neue Kohlebergwerke und Erzgruben werden nach ~1950 nicht mehr gebaut und können vom Spieler auch nicht platziert werden (im Gegensatz zu Salzbergwerken, Sandgruben usw). Wenn die Bergwerke dann irgendwann erschöpft sind, muss man seine Rohstoffe halt importieren. Der Hafen ist genau die richtige Industrie dafür
Gut, den Hafen benutze ich eh für den Rohstoffimport. Ich spiele ja meist eher kleinere Karten (bis maximal 512x512 (oder kleiner) oder "größtenfalls" 64x1024). Da gibt es meist nur ein oder zwei Bergwerke für Eisenerz und Kohle und die stehen natürlich üblicherweise in der falschen Ecke, was auf größernen/längeren Karten zu überlangen Transportwegen führt. Mit ein bisschen Glück ist der (mit meinen Karteneinstellungen) üblicherweise eine Hafen besser gelegen und wird früh mit einem großen Güterbahnhof ausgestattet.
(20.01.2026 16:46)Uwe schrieb: ... es wird einem also nicht die Kohle und das Eisenerz ausgehen, man muss nur schauen, dass man die Mengen vom Hafen abtransportiert kriegt.
Oh ja, soviele Züge kann man gar nicht fahren lassen, wie Importe nachkommen. Gerade in der Frühzeit, wenn selbst lange Güterzüge mit 45, 50 oder schnellstenfalls mit 65 km/h über die Karte zuckeln (GETS).
(20.01.2026 16:46)Uwe schrieb: Das entspricht ja auch mehr oder weniger der Realität, Deutschland hat schon seit quasi immer Erze importiert. Und Kohle im Ruhrgebiet fördern war halt irgendwann gegenüber ausländischen Billigkohlen auch nicht mehr rentabel.
Gut, die Rohstoffe kommen aber auch heutzutage nichts aus dem Nichts. Da kannst du zu deinem Glück immer auf das "German" im Namen des Sets verweisen.
Es gibt keine neuen Industrien oder Frachten, dafür mehrere neue Optionen (Achtung, genau aufpassen beim Update, sonst zerhackt ihr euch ggfs euer Savegame oder habt blödsinnige Werte gesetzt). Folgendes lässt sich einstellen:
maximale Anzahl der Industrien auf der Karte
maximale Anzahl pro Industrie auf der Karte
minimaler Abstand von Industrien
Verhalten wenn das Vorratslager mit 60k Einheiten volläuft
Außerdem können Minen und Ölfelder jetzt zufällig neue Lagerstätten entdecken, so dass man länger fördern kann.
Im GermanIndustry Set gibt es keinen "Kai". Die Fehlermeldung sagt auch klar und deutlich "FIRS 4.4.16". Du benutzt also parallel mehrere Industriesets, das kann nicht funktionieren.