StefanD
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RE: Überfüllung: Bahn zahlt Geld fürs Aussteigen
FTD schrieb:Homburg: [...] Auch Senioren ziehen es interessanterweise oft vor, in vollen, schaukelnden Bussen mit wenig Beinfreiheit zu fahren, als im ICE. Aber der Sitzplatz ist garantiert (ergibt sich aus der StVo)
Hochachtungsvoll
StefanD
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| 27.04.2011, 13:10 |
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menenor
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RE: Überfüllung: Bahn zahlt Geld fürs Aussteigen
StefanD schrieb:]Aber der Sitzplatz ist garantiert Weil man quasi gleich zusammen mit der Fahrkarte den Sitzplatz reserviert. Könnte man auch machen, wenn man sich eine Eisenbahnfahrkarte holt, dann ist der Sitplatz auch sicher. Kostet aber einen wahnsinnigen Aufpreis. Ausserdem entfällt dadurch natürlich die Flexibilität einer ungebundenen Fahrkarte, wobei hier jeder für sich entscheiden sollte, in wie fern er das als Nachteil definieren will.
Gruß aus Bremerhaven
Michael
Der Rangierbahnhof - Ein dunkler Ort, an dem ein endloser Strom von Stahl vom Berg ins Tal rollt, 24 Stunden, 7 Tage. Endlos, unaufhaltsam Wagen für Wagen.
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| 27.04.2011, 13:32 |
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StefanD
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RE: Überfüllung: Bahn zahlt Geld fürs Aussteigen
Eddi schrieb:Das bedeutet aber auch, daß man zwingend stehengelassen wird, wenn der Bus 100% Auslastung hat, und nicht erst bei 200% oder 300% im IC/ICE. Wenn der Reisebus (wie schon erwähnt: max. paarund50 Sitzplätze) zu 100 % ausgelastet ist, wird's vom Kartenverkaufssystem bemerkt (sollte zumindest). menenor schrieb:StefanD schrieb:Aber der Sitzplatz ist garantiert Weil man quasi gleich zusammen mit der Fahrkarte den Sitzplatz reserviert. Der Unterschied ist einfach, dass die Beförderungsvorschriften bei der Bahn keine sietzende Beförderung vorschreiben.
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| 27.04.2011, 14:07 |
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RE: Überfüllung: Bahn zahlt Geld fürs Aussteigen
(25.04.2011, 14:54)Auge schrieb: Hallo
(24.04.2011, 09:17)Sallarsahr schrieb: Die DB ist eine AG, und die Könige einer AG sind und bleiben die Aktionäre.
Aha. Mal sehen: Alleiniger Aktionär der DB ist die Bundesrepublik Deutschland. Selbige ist die Gesamtheit aller Bürger der BRD. Ich stelle fest: Wir sind ganz schön erbärmliche Könige
Tschö, Auge
Die ursprüngliche Aussage ist ja auch falsch, König der AG ist der Vorstand.
Happy training!
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| 28.04.2011, 12:11 |
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Gleisdreieck
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RE: Überfüllung: Bahn zahlt Geld fürs Aussteigen
(27.04.2011, 13:32)menenor schrieb: StefanD schrieb:]Aber der Sitzplatz ist garantiert Weil man quasi gleich zusammen mit der Fahrkarte den Sitzplatz reserviert. Könnte man auch machen, wenn man sich eine Eisenbahnfahrkarte holt, dann ist der Sitplatz auch sicher. Kostet aber einen wahnsinnigen Aufpreis. Ausserdem entfällt dadurch natürlich die Flexibilität einer ungebundenen Fahrkarte, wobei hier jeder für sich entscheiden sollte, in wie fern er das als Nachteil definieren will.
Das passiert auch, wenn man einen Sitzplatz reserviert hat. Wenn nämlich der eine Halbzug wegen "Kupplungsproblemen" nicht angehängt werden kann, dann steht man von Hannover bis Würzburg. Und das obwohl die Bahn ja noch gar nicht privatisiert ist.
Happy training!
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| 28.04.2011, 13:20 |
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menenor
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RE: Überfüllung: Bahn zahlt Geld fürs Aussteigen
Ja ok.
Aber das sollte ja eigentlich nicht der Normalfall sein.
Nehmen wir an, dass tatsächlich ein Zug ausfällt und kein Ersatzzug bereitgestellt wird / werden kann / werden soll / was auch immer, so kann man genauso auch mit seinem Omnibus auf die Nase fallen ... wenn selbiger ausfällt aufgrund eines Unfalls oder Motorschadens oder was auch immer.
Allerdings scheinst du die "Kupplungsprobleme" nur als Vorwand anzusehen (warum eigentlich?) . Sollte es tatsächlich nur ein Vorwand sein, dann sieht die Sache natürlich anders aus.
Gruß aus Bremerhaven
Michael
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| 28.04.2011, 15:47 |
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Gleisdreieck
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RE: Überfüllung: Bahn zahlt Geld fürs Aussteigen
Von Vorwand habe ich nichts gesagt, ich fand es nur sehr merkwürdig, daß man bei zwei Halbzügen die fahrplanmäßig zusammengekoppelt werden sollen, plötzlich wenn es soweit ist, feststellt, daß die Kupplung kaputt ist.
Hätte man nicht eventuell andersherum zusammenkuppeln können?
Happy training!
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| 28.04.2011, 20:28 |
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menenor
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RE: Überfüllung: Bahn zahlt Geld fürs Aussteigen
Ich nehme mal an, dass die Halbzüge in einem Bahnhof an einem Bahnsteig zusammengekuppelt werden. Wenn wir annehmen, dass man die Kupplungsschäden erst festgestellt hat, nachdem bereits Zugteil Eins im Bahnhof stand und Zugteil Zwei von hinten ankuppeln sollte, so müsste, um Zugteil Eins hinter Zugteil Zwei zu bringen, also einer der Zugteile auf dem Bahnsteig und der andere Zugteil auf dem Bahnhof rangiert werden müssen. Das bringt aber einen enormen Zeitverlust mit sich, durch das Rangieren an sich, aber auch durch Wartezeiten aufgrund der Auslastung des Bahnhofes ... vielleicht hat man auch gehofft, einen Ersatzzug erhalten zu können, oder man wollte einfach nicht eine derartige Verspätung einfahren.
Zumindest ist das eine denkbare Erklärung.
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 28.04.2011, 20:45 von menenor.)
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| 28.04.2011, 20:42 |
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Gleisdreieck
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RE: Überfüllung: Bahn zahlt Geld fürs Aussteigen
Die Erklärung ist wahrscheinlich sogar richitg, nur hilft das den Passagieren die die nächsten Stunden stehen müssen, rein gar nicht, die hätten wahrscheinlich sogar eine gewisse Verzögerung in Kauf genommen. Mir ist auch klar, daß das bei einem engen Fahrplan größere Probleme aufwirft. Trotzdem hat man das Gefühl, daß die Bahn einfach zuwenig Reserven hat, um Störungen schnell und wirkungsvoll abhelfen zu können.
Happy training!
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| 29.04.2011, 12:07 |
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menenor
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RE: Überfüllung: Bahn zahlt Geld fürs Aussteigen
Ja, das Gefühl kommt auf, und dazu das Gefühl, dass es auch tatsächlich so ist. Wobei man hier wohl einmal untersuchen müsste, welche Kosten entstehen bei entsprechend großem Reservepool. Ich bekomme das gerade ziemlich gut mit, da ich momentan für längere Zeit in der Verkehrsplanung der Bremerhavener Verkehrsgesellschaft arbeite. Und hier hat man noch den Vorteil, dass man von einem zentralen Standort aus nur das kleine Stadtgebiet versorgen muss ...
Was ich eher interessant finde ist die Frage, warum man sich häufig nicht in der Lage fühlt, in so einem Falle den zweiten Zugteil dann als seperaten Zug hinterherzuschicken. Sicher ist das auf äußerst belasteten Relationen nicht möglich, aber ich denke, dass das oft nicht der Grund ist.
Gruß aus Bremerhaven
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| 29.04.2011, 12:21 |
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Gleisdreieck
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RE: Überfüllung: Bahn zahlt Geld fürs Aussteigen
Diese Frage habe ich mir auch gestellt, möglicherweise ist tatsächlich kein Platz mehr auf der Strecke für einen zweiten Zug, oder es ist ihnen einfach zuviel Aufwand.
Kundenorientierung ist nach meiner Beobachtung nämlich immer noch ein großes Fremdwort bei der Bahn.
Happy training!
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| 29.04.2011, 12:25 |
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Gleisdreieck
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RE: Überfüllung: Bahn zahlt Geld fürs Aussteigen
Du hast völlig recht, nur ist es eben so, daß es keinerlei Reserven für Unvorhergesehenes bei der Bahn mehr zu geben scheint. Wenn eine Lok ausfällt, dann ist eben keine andere da. Und wenn zwei Züge statt einem fahren müssen, dann ist auch kein Lokführer zur Verfügung. Was machen die eigentlich wenn einer krank wird?
Happy training!
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| 30.04.2011, 12:27 |
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Gleisdreieck
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RE: Überfüllung: Bahn zahlt Geld fürs Aussteigen
Wie außerordentlich praktisch. Das erklärt dann auch die Unterschiede bezüglich Pünktlichkeit zwischen den Statistiken die die Bahn führt und den Ergebnissen der kürzlich durchgeführten Untersuchung, ich glaube es war Stiftung Warentest.
Happy training!
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| 05.05.2011, 21:00 |
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