Manchmal ist das OTTD-Schicksal ja richtig nett

: da schaue ich gerade zufällig in einer relativ jungen Stadt vorbei und sehe, dass an einer Haltestelle Bahn 1 rückwärts auf Bahn 3 aufgeschlossen hat (gelbe Ziffern) und freundlicherweise auch noch vor einem Entzerrpunkt. Also genau das gestern angesprochene Problem.
Nun hieß es nur ein paar Sekunden zuschauen und schon konnte die Lösung auch im Bild festgehalten werden

:
Bahn 3 (jetzt grüne Ziffer) muss "fahrplanmäßig" den Umweg über den Entzerrpunkt 2 UND 1 nehmen, während Bahn 1 die kurze, normale Strecke fährt und so Bahn 3 überholt, die noch in der in Fahrtrichtung 2. Schleife fährt.
Irgendwann wird sicher Bahn 2 auf Bahn 3 aufschließen, die Situation sich analog wiederholen und dann wäre sogar die ursprüngliche Reihenfolge wieder da, was ja nicht einmal erforderlich ist.
Zusätzliche Anmerkung:
Das Aufschließen der Straßenbahnen (ganz allgemein) passiert übrigens besonders schnell bei kleineren und jungen Städten mit noch relativ wenig Fahrgästen, da die vorausfahrende Bahn an einem Haltepunkt logischerweise halten muss, nimmt dort oft alle wartenden Fahrgäste auf (das dauert natürlich) und fährt weiter. Die nachfolgende Bahn hält natürlich auch, da aber keine/nur wenige Fahrgäste noch dort sind, bleibt sie nur kurz stehen und holt so nach und nach die vorausfahrende Bahn durch die kürzeren Wartezeiten ein. Eigentlich eine ganz logische Sache, ist MIR aber erst jetzt bei der Beschäftigung mit den Entzerrpunkten bewusst geworden.