Der Milchpreis wird sich, wenn die neuen Preise eingeführt haben, seit 1970 etwas mehr als verdoppelt haben (wenn die Quelle der Berliner Morgenpost stimmt).
von 49 ct. auf € 1,10- € 1,17.
Also in 37 Jahren um 100% gestiegen (was aber wohl nur die Verkaufspreise anbelangt, von den 45% Aufschlag erhalten die Erzeuger ja nur 1-2 % (Das ist doch der Fehler!)
Andere Lebensmitttel sind im gleichen zeitraum wesentlich teurer geworden. Ein Bsp. nur:
1991 kostete das Kilo Schillerlocke (Räucherfisch) DM 4,50. Heute kostet es über € 5,00 !
Da haben sich die Preise, obwohl wir aus Fisch ja noch keine Bioenergie erzeugen, immer schön an die Inflation angelehnt!
Und vlt noch ein Bsp, das ich nicht belegen kann. ich meine mich zu erinnern, dass die Weihnachtsbutter in den 70er Jahren (da gab es im November + Dezember immer verbilligte Butter aus den Reserven und überbeständen für die Bundesbürger bevor sie (nahezu) an die Sowjetunion verschenkt wurde) so um die DM 1,20 statt normaler DM 2,00 kostete. (darf jeder selber in Euro umrechnen

)
Sicherlich ist es nicht richtig aus Lebensmitteln Energie herzustellen, solange es Hunger auf der Erde gibt. Aber der Biodieselfahrer kann nun wirklich nichts für den Milchpreis. (Nur nebenbei, ich habe bereits vor der angekündigten Erhöhung aus diversen Gründen beschlossen keinen Biosprit mehr zu tanken (pur, gegen die Beimischung kann ich wenig machen)).
Nachtrag:
Zitat:von http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/t...dbserver=1
. Schuld an dieser Preisexplosion ist eine verstärkte Nachfrage aus Asien, wohin deutsche Molkereien Trockenmilch liefern. Auch in Australien und Neuseeland herrscht nach Monaten der Dürre massive Milchknappheit. .Vor einem Jahr haben die Molkereien 27 Cent für einen Liter Milch gezahlt. Heute sind des 30 Cent. Die Erlöse für die Landwirte haben damit das Niveau erreicht, auf dem sie in den neunziger Jahren waren.