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RE: Eisenbahnunglück in Hordorf - Auge - 02.02.2011 15:51 Hallo (01.02.2011 03:11)pETe! schrieb:(31.01.2011 18:01)mb schrieb: "Strecken, auf denen mehr als 100 km/h zugelassen sind, müssen mit Zugbeeinflussung ausgerüstet sein, durch die ein Zug selbsttätig zum Halten gebracht und ein unzulässiges Anfahren gegen Halt zeigende Signale selbsttätig verhindert werden kann."Und warum fährt man auf der Grundlage nicht auf den Berliner S-Bahn-Strecken im Außennetz mit Bestandsmaterial von anderen DB-Töchtern, statt den Verkehr total auszudünnen oder sogar einzustellen? Kann mir mal einer erklären, was das Eine mit dem Anderen zu tun hat? (01.02.2011 12:20)Bernhard schrieb: Bei Straßenbahnbauarbeiten in Potsdam vor rund 10 Jahren hab ich gesehen wie man das macht!! Mit je einem Streckenposten dort wo der Übergang von zwei auf ein Gleis ist, und der Streckenposten hat dem Zugführer (Triebfahrzeugführer?) ein Staffelholz in die Hand gedrückt! Aha, die Knüppelbahn lässt grüßen. Klar, das ist an sich ein idiotensicheres System, aber, wie hier schon anderweitig bemerkt wurde: Straßenbahn != Eisenbahn Tschö, Auge PS: deine ß-Taste klemmt. RE: Eisenbahnunglück in Hordorf - mb - 02.02.2011 17:04 Auge schrieb:Aha, die Knüppelbahn lässt grüßen. Klar, das ist an sich ein idiotensicheres System, aber, wie hier schon anderweitig bemerkt wurde: Straßenbahn != Eisenbahn Im Englischen heisst das "token" und war auch bei der grossen Bahn gebräuchlich. Auf einigen kleinen (Museums-) Strecken gibt es das heute noch. Gruß Michael RE: Eisenbahnunglück in Hordorf - Yoshi - 02.02.2011 17:23 Das ist idiotenunsicher... Wenn da die elektrische Verbindung fehlerhaft ist, kann es auch zu 2 Zügen in einem Block führen... RE: Eisenbahnunglück in Hordorf - Eddi - 02.02.2011 17:35 Also Straßenbahnunfälle gibts ja wohl am laufenden Band. Nur gibts da meist keine Toten oder Verletzten, deswegen werden die nich lang und breit in den Medien zerredet. Das liegt vor allem an den (um mehrere Größenordnungen!!) kürzeren Bremswegen. Staffelstab übergeben klappt allerdings auch nur dann sinnvoll, wenn wirklich abwechselnd in jede Richtung gefahren wird. Sonst muß ja der arme Azubi im Lauftempo an der Strecke langrennen. Für eine (relativ) viel befahrene Strecke im Dauerbetrieb is das nix. RE: Eisenbahnunglück in Hordorf - mb - 02.02.2011 17:55 Yoshi schrieb:Das ist idiotenunsicher... Unsinn. Das einzige Problem bei den ersten Tyer-Geräten war lediglich dass es noch keine Signalkopplung gab. Eddi schrieb:Staffelstab übergeben klappt allerdings auch nur dann sinnvoll, wenn wirklich abwechselnd in jede Richtung gefahren wird. Sonst muß ja der arme Azubi im Lauftempo an der Strecke langrennen. Für eine (relativ) viel befahrene Strecke im Dauerbetrieb is das nix. Diese Tablet-Automaten enthielten anfangs 20 Tablets, später mehr. Aber irgendwann muss ja auch mal ein Zug in Gegenrichtung kommen, oder? ![]() Gruß Michael RE: Eisenbahnunglück in Hordorf - Yoshi - 02.02.2011 20:27 (02.02.2011 17:55)mb schrieb:Yoshi schrieb:Das ist idiotenunsicher... Man kann nie wissen... (02.02.2011 17:55)mb schrieb:Das bezog sich auf die Knüppelbahn ohne Automaten.Eddi schrieb:Staffelstab übergeben klappt allerdings auch nur dann sinnvoll, wenn wirklich abwechselnd in jede Richtung gefahren wird. Sonst muß ja der arme Azubi im Lauftempo an der Strecke langrennen. Für eine (relativ) viel befahrene Strecke im Dauerbetrieb is das nix. RE: Eisenbahnunglück in Hordorf - Auge - 02.02.2011 21:17 Hä? (02.02.2011 17:23)Yoshi schrieb: Das ist idiotenunsicher... Wovon redest du? Beim Staffelstab darf der Block nur befahren werden, wenn der Staffelstab dort ist, wo man in den Block fahren will. Kein Stab, keine Einfahrt. Da es da keine elektrische Verbindung gibt, kann diese auch nicht fehlerhaft sein, woraus folgt, dass es keine zwei Züge im Block geben kann. Dass man dazu eine Wechselbetrieb voraussetzt, versteht sich. Ansonsten ergibt das System keinen Sinn. Tschö, Auge RE: Eisenbahnunglück in Hordorf - mb - 02.02.2011 22:27 Auge schrieb:Hä? Jetzt redet er von dem von mir oben erwähnten Tyer-System. Es geht hier gerade ein bischen durcheinander. ![]() Yoshi schrieb:Das bezog sich auf die Knüppelbahn ohne Automaten. Ich weiss. Ich wollte Eddis Argumentation lediglich unterstützen. ![]() Gruß Michael RE: Eisenbahnunglück in Hordorf - Bernhard - 03.02.2011 08:49 Bevor ich jetzt splitte ![]() Lassen wir den Staffelstab, die Knüppelbahn und das Tyer-System doch mal außen vor! Das ist ja eigentlich kaum noch zeitgemäß (oh, ß-Taste ist wieder ok )!Was ich mich jetzt frage... Vorsignal überfahren, Hauptsignal überfahren, Zugfunk nicht gehört ... was ist mit der "Totmanntaste"? Anscheinend war er doch nicht am Platz? Andere Frage... die Strecke wurde zwecks Sanierung auf Eingleisig zurückgebaut. Kann man dann nicht an dem Signal, an dem in den eingleisigen Bereich eingefahren wird ne Weiche in ein Schotterbett machen? Signal rot -> Weiche ins Schotterbett, Signal grün -> Weg frei .... klar, das KOSTET mehr als 10 Menschenleben, das kostet GELD. Aber die Bahn will ja jetzt tatsächlich SELBER investieren und nicht auf Geld vom Bund warten, sagt Grube (häh?)!
RE: Eisenbahnunglück in Hordorf - mb - 21.02.2011 20:40 Also, heute gab es um 19:30 auf arte einmal wieder eine Reportage über die Nilgiri Mountain Railway, da wurde u.a. das dort im Einsatz befindliche Token-System en détail gezeigt. Sehr wahrscheinlich ein Tyer-System. Es wurde aus dem "Blockkasten" eine "disc" ausgegeben, in die berühmte Tasche verpackt und dem Lokführer übergeben. Unterwegs wurden an einer Überholstrecke die Token gewechselt. Nächste Wiederholung der Sendung am 02.03.2011 um 11:30 Die Sendereihe läuft wieder die ganze Woche um 19:30. Morgen geht´s in die Schweiz nach Graubünden. Gruß Michael |